Kirchenasyl: Pfarrer ketten sich vor Ausländeramt an

Kirchenasyl – Pfarrer ketten sich vor Ausländeramt an

Köln, 28. 5. 1998: Evangelische und katholische Pfarrer ketten sich vor dem Ausländeramt an, um gegen die drohende Abschiebung des kurdischen Kirchenasylflüchtlings Süleyman Yadirgi zu protestieren.

Vorgeschichte: Süleyman Yadirgi, schon einmal trotz zahlreicher öffentlicher Proteste in die Türkei abgeschoben, wurde dort dann verhaftet und misshandelt. Die verhörenden Beamten interessiert v.a. das Wanderkirchenasyl. Im Mai gelingt ihm erneut die Flucht nach Deutschland. Beim Versuch, einen Asylfolgeantrag zu stellen, wird er auf Betreiben der Ausländerbehörde des Erftkreises erneut in Abschiebehaft genommen.

Mit der Ankettungsaktion protestieren Pfarrer und Pfarrerinnen gegen die erneute Abschiebung. Durch einen Eilantrag erhält er schließlich wieder die Freiheit.

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